SEO-Texte: Für Menschen schreiben, nicht für Suchmaschinen

«Schreibst du auch Texte für Google?» Leider nein. Ich schreibe ausschliesslich für Menschen. Gute SEO-Texte bestehen aus mehr als Keywords, die in einer schleierhaften Wortwolke stecken.

Deutsche SEO-Texte: Schreiben für Kunden nicht Suchmaschinen
Image by Gerd Altmann from Pixabay

Regelmässig erreichen mich Anfragen, ob ich als Texterin mit den Keywords X und Y einen Text für Google schreiben könnte. «Nein», lautet dann meine Antwort.

Google richtet seinen Algorithmus an den Bedürfnissen von uns Menschen aus. Lesen Menschen die Texte gerne, zeigt Google sie auch gerne an.

Gute Inhalte mit Mehrwert für Leserinnen und Leser sind das Fundament, auf dem SEO aufbaut. Texte, die einzig dem Zweck dienen, das Suchergebnis zu verbessern, sind keine stabile Grundlage. Weder für Suchmaschinen noch für Besucherinnen und Besucher einer Webseite.

Gutes SEO-Briefing für gute Texterin

Als der SEO-Experte Simon Griesser in einem Interview über PR und SEO erwähnte, dass die besten SEO-Inhalte entstehen, wenn eine gute Texterin ein gutes Briefing erhält und nicht irgendjemand einfach irgendwas schreibt, hüpfte mein Herz.

Auch ich bin überzeugt, dass die besten Inhalte entstehen, wenn ich ein gutes Briefing erhalte. Doch was macht ein gutes SEO-Text-Briefing aus?

Simon und ich haben gemeinsam zehn Punkte definiert, die aus unserer Sicht als Basis in jedes Briefing für SEO-Texte gehören.

10 Punkte für ein gutes SEO-Text-Briefing

  1. Zielgruppe
  2. Ziel des Textes
  3. Aussagewunsch
  4. Umfang, falls vorgegeben
  5. Struktur/Formatierung und Textelemente, falls vorgegeben
  6. Hauptthema (Haupt-Keyword) und thematisch ergänzende Keywords
  7. Keywords, die zu vermeiden sind
  8. Meta-Daten, die benötigt werden (Page Title, Meta Description, Bild-Alternativtexte …)
  9. Verlinkungen im Text, falls gewünscht
  10. Abgabetermin: Ausreichend Zeit zum Schreiben inklusive vorgängiger Recherche (oder detaillierter Wissensaustausch zwischen Auftraggebenden und Schreibenden sicherstellen)

Zwei SEO-Irrtümer: Keyword-Dichte und Textlänge

Früher haben Algorithmen tatsächlich die Relevanz von Webseiten nach Häufigkeit eines Keywords bewertet. Dank künstlicher Intelligenz interpretieren die Algorithmen heute die Inhalte als Ganzes. Die Keyword-Dichte alleine ist nutzlos. Wichtiger ist, Themen ganzheitlich abzudecken und die Keywords richtig zu kombinieren und platzieren.

Ebenfalls ein Irrglaube ist, dass jeder Text eine Mindestanzahl von Wörtern enthalten muss, damit ihn Suchmaschinen als relevant einstufen. Je nach Bedürfnis und Absicht hinter der Suche bevorzugen die Leserinnen und Leser unterschiedliche Textlängen. Für eine einfache Begriffserklärung reichen beispielsweise wenige Sätze.

Das Erlebnis für die User optimieren

Dass ich als Texterin den Fokus auf die Leserinnen und Leser rücke, erstaunt kaum. Aber auch Simon, der mit seiner langjährigen und umfassenden SEO-Erfahrung das Thema als Ganzes abdeckt, findet: «Sämtliche SEO-Aktivitäten sollten primär Optimierungen für User sein.»

Anmerkung: In diesem Text ist Google als Platzhalter für alle organischen Suchfunktionen erwähnt, die von SEO-Aktivitäten beeinflusst werden.

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